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Oskar Hoffmann
KH 2 - Unter Marsmenschen
Erzählung

Nachdruck der erstmals 1905 erschienenen Originalausgabe im
Neusatz, 2. Auflage 2019
Klappenbroschur
, 273 S., Vorwort, 3 Illustrationen, 1 Strichzeichnung, Reproduktionen
22,50 — ISBN 978-3-945807-36-1 - in Vorbereitung - bitte vorbestellen

Inhalt:

Vorbemerkungen des Herausgebers
Einleitung
1. Kapitel: Eine Rede in der Royal Society
2. Kapitel: Die Gründung des Weltallkolonialklubs
3. Kapitel: Eine wissenschaftliche Diskussion
4. Kapitel: Die Expedition rüstet sich
5. Kapitel: Das Festmahl in der Royal Society
6. Kapitel: Der Abschiedssalut
7. Kapitel: Die Wacht auf der Sternwarte
8. Kapitel: Draußen im Weltall
9. Kapitel: Astronomisches vom Mars
10. Kapitel: Acht Millionen zweihundertundeinundsechzigtausend Meilen vom Erdplaneten
11. Kapitel: Deimos und Phobos
12. Kapitel: Schiffbruch des Sirius
13. Kapitel: Auf fremder Weltscholle
14. Kapitel: Die Audienz beim Volkspotentaten
15. Kapitel: Auf dem Staatsobservatorium
16. Kapitel: Die Wunder einer ausgereiften Technik
17. Kapitel: Im Laboratorium martischer Forscher
18. Kapitel: Versuche eines Verkehrs mit der Erde
19. Kapitel: Eine physio-psychologische Heilung
20. Kapitel: Aus der Weltgeschichte des Marsvolkes
21. Kapitel: Irdische Opfer martischer Sitten
22. Kapitel: Ein freudiges Wiedersehn
23. Kapitel: Eine Kanalfahrt zum Magnetpol
24. Kapitel: Die Verschanzung des Marsballes
25. Kapitel: Die Jagd auf den Kometen
26. Kapitel: Die Flucht zur Mutter Erde
27. Kapitel: Der Absturz in die Rocky Mountains
28. Kapitel: Der Empfang in London

Im Mittelpunkt dieses als „Erzählung“ bezeichneten umfangreichen Romans steht, wie schon in Mac Milfords Reisen im Universum (1902), der schottische Professor Mac Milford, diesmal mit einer rein männlichen Begleitmannschaft.
Nachdem der wackere Schotte als pflichteifriger Diener seiner Königin Viktoria schon den Mond samt seinen Bewohnern, den Seleniten, für das britische Empire in Kolonialbesitz genommen hat, strebt er nun, in konsequenter Fortsetzung dieser Expansion und auf der Grundlage eines „Weltallkolonialklubs“ die Annexion des Planeten Mars an.
          Wieder kommt das schon bekannte „Atomistikum“, ein Materie-Transmitter, zum (unvollkommenen) Einsatz, weshalb die Expedition, wie schon bei der Fahrt zum Mond, vorsorglich das langsamere, aber weniger anfällige „Antigravitationsvehikel“, ein Raumschiff namens „Sirius“ in der äußeren Gestalt eines Luftschiffes, benutzt. Auf dem Mars findet man eine hoch entwickelte Zivilisation vor. Wie schon beim Wettlauf um die Annexion des Mondes treten auch hier wieder Nordamerikaner, die von den Briten verachteten „Yankees“, als Konkurrenten auf, die aber von den Marsbewohnern noch vor ihrer Landung in der Luft vernichtet werden. Als die britischen verhinderten Kolonisatoren sich angesichts des wohlbegründeten Misstrauens der Marsbewohner schließlich faktisch in der Rolle von Internierten wiederfinden, flüchten sie bei passender Gelegenheit vom Mars und kehren, ohne eine „Erschließung“ (also Ausbeutung) des Mars ermöglicht zu haben, zur Erde zurück.
          Hier findet der alte Professor Mac Milford samt seinen Reisen im Universum krankheitsbedingt sein Ende. Dem beim Versuch mit dem „Atomistikum“ verschollenen Faktotum Tom wird eine Gedenktafel gewidmet. Schließlich wird auch der „Weltallkolonialklub“ angesichts fehlender Mitglieder aufgelöst.
          Dieser umfangreiche Roman, nicht selten 13 verwechselt mit der zwar gleichnamigen aber wesentlich kürzeren erstmals 1900 erschienenen Knabenbuch-Erzählung 14, die einen völlig anderen Inhalt mit anderen handelnden Personen hat (wenn auch einige Motive wie eine Fahrt auf einem Marskanal, die Besichtigung eines Museums mit Beschreibung eines überaus leistungsfähigen Akkumulators usw. wieder aufgegriffen und vertieft werden), ist eine unmittelbare Fortsetzung des 1902 erschienenen Romans Mac Milfords Reisen im Universum und zeichnet sich durch eine, im Vergleich etwa zur gleichnamigen Erzählung aus dem Jahr 1900, durchgängige Dramatik und Spannung aus, was ihn (abgesehen vom wie selbstverständlich vertretenen Ungeist des hemmungslosen Kolonialismus und Imperialismus) auch heute noch lesbar macht.

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